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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr, Ost-West-Tangente

OW IIIa

Die rot-grüne Landesregierung hat den Bedarf an Straßen in NRW neu definiert und entsprechende Priorisierungen vorgenommen.

Fraktionssprecher Mario Krüger: „Positiv ist dazu festzustellen, dass aus Sicht der Landesregierung nur die Hälfte der Landesstraßenbauprojekte derzeit Sinn macht. Bedauerlich ist aus unserer Sicht die Bewertung der Trassenführung der L663 bzw. der OW III a nördlich von Asseln und Wickede. Die Festsetzungen der Landesregierung bedeuten, dass das Kapitel des umstrittenen Weiterbaus der OW III a nicht abgeschlossen ist. Für den umstrittenen westlichen Abschnitt nördlich der Ortsteile Asseln und Wickede soll ein Linienbestimmungsverfahren eingeleitet werden, das dem Planverfahren vorgeschaltet ist. Der Weiterbau in Richtung Unna wird nicht weiter verfolgt. Die Entscheidung, auf die Anbindung in Unna zu verzichten begrüßen wir natürlich ausdrücklich. Andererseits ist damit auch klar, dass mit dem Bau des westlichen Abschnitts ein Torso geschaffen würde, der die bekannten Probleme der Weiterführung der Verkehre beinhaltet. Die als Ortsumgehung deklarierte Schnellstraße würde im Falle des Weiterbaus einen der wenigen noch existierenden großen zusammenhängenden Freiräume unwiderruflich zerstören. Sie würde die Naturschutzgebiete und Naherholungsgebiete Wickeder Ostholz mit seiner Fauna und Flora zerschneiden und verlärmen. In unmittelbarer Nachbarschaft hat sich zudem aus einem Bergsenkungsgebiet durch eine offenbar funktionsuntüchtige Drainage ein Gewässer gebildet, das seitdem zunehmend von Vögeln, Teichfröschen, Bergmolchen und Libellen genutzt wird. In diesem Jahr konnten über 100 Vogelarten nachgewiesen werden, von denen sich viele auf der Roten Liste befinden.

Ingrid Reuter hierzu: „Wir werden uns selbstverständlich gemeinsam mit den Naturschutzverbänden weiter gegen den Bau der OW IIIa in diesem Bereich wehren. Es kann nicht sein, dass ganze Stadtteile durch eine Straße beeinträchtigt werden, deren verkehrspolitischer Nutzen umstritten ist. Wir werden versuchen, die BefürworterInnen zu überzeugen, dass der Schaden dieses Projektes in keinem Verhältnis zu dem Nutzen steht und hoffen, dass die Planungen der Landesregierung langfristig an der Finanzierbarkeit scheitern.

Die Dortmunder Landtagsabgeordnete Daniela Schneckenburger: „Die Planungen für die OW IIIa sind zwar nicht gestoppt, bis zu einem Bau sind aber auch noch mehrere Zwischenentscheidungen notwendig. Wichtig ist für die Gesamtdebatte auch: Mit der Abarbeitung der jetzigen Prioritätensetzung wird das Land NRW die nächsten 10 Jahre beschäftigt sein. Darüber hinaus haben allein die angemeldeten Planungen im Haushalt des landeseigenen Betriebes Straßen.NRW ein Defizit von 51 Mio. Euro verursacht. Dieser Planungswahnsinn hat nun ein Ende, so dass ab dem Jahr 2013 der Straßenerhalt endlich vor dem Straßenneubau stehen kann. Rot-Grün hat den Anfang für eine neue ehrliche Straßenbaupolitik gemacht. Denn Straßenerhalt ist die günstigste Variante, sichere und schnelle Mobilität auf der Straße sicher zu stellen.“

Artikel vom: 22.09.2011

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