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Art: Pressemitteilung

Thema: Arbeit + Wirtschaft

Interkulturelles Wirtschaftszentrum soll ethnische Wirtschaft weiter stärken

In den neuen Gründungscampus in der Speicherstraße am Hafen soll auch ein Interkulturelles Wirtschaftszentrum einziehen. Damit soll dafür gesorgt werden, dass vor allem Menschen mit Migrationshintergrund eine auf ihre besondere Situation zugeschnittene Beratung erhalten. Einen entsprechenden Antrag haben die GRÜNEN im Wirtschaftsausschuss gestellt.

Martina Stackelbeck, GRÜNES Mitglied im Wirtschaftsausschuss: „Menschen mit Migrationshintergrund die Existenzgründung zu erleichtern, ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Integration. Eine gezielte Unterstützung gründungswilliger Migrant*innen in einem Interkulturellen Wirtschaftszentrum fördert vor allem auch Potenziale, die den Wirtschaftsstandort Dortmund weiter stärken. Migrantinnen und Migranten, die sich selbstständig machen oder ein Unternehmen gründen wollen, haben, im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund, spezielle Beratungsbedarfe. Bürokratische Anforderungen stellen für sie oftmals eine höhere Barriere bei der Verwirklichung eines Gründungsvorhabens dar.

Zudem laufen gründungswillige Migrant*innen Gefahr, mit Diskriminierung konfrontiert zu werden, was sich zum Beispiel bei der Beschaffung von Startkapital negativ auswirken kann. Ein Interkulturelles Wirtschaftszentrum mit einem Schwerpunkt auf Gründungsberatung kann sich konsequent an den spezifischen Bedarfen gründungswilliger Migrant*innen orientieren. Als zentrale Anlaufstelle kann das Zentrum Hilfestellungen bei der Nutzung von Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten oder auch spezifische Beratungs- und Qualifizierungsangebote bieten. In Dortmund leben Menschen aus fast 150 Nationen. Schon jetzt gibt es eine Vielzahl von multikulturellen Beratungsangeboten, unter anderem auch für Gründerinnen oder Projekte der ethnischen Ökonomie in der Nordstadt, die allerdings meist nur Projektcharakter haben, das heißt, nicht von Dauer sind. Das Konzept für ein neues Zentrum soll deshalb in Zusammenarbeit mit all denen entwickelt werden, die schon jetzt auf dem Gebiet aktiv sind. Denn ethnische Ökonomie gewinnt zunehmend an Bedeutung und bietet vor allem auch für Dortmund ein großes Wirtschaftspotenzial, das aus stadtökonomischer Sicht gezielt gefördert werden sollte.“

Artikel vom: 04.05.2017


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