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Art: Pressemitteilung

Thema: Bauen + Wohnen

Albertus-Magnus-Kirche: BesetzerInnen legen Finger in die Wunde

Aus Sicht der GRÜNEN im Rat legen die BesetzerInnen der Albertus-Magnus-Kirche den Finger in die Wunde des teilweise jahrelangen Leerstands von Räumlichkeiten und Immobilien an verschiedenen Stellen der Stadt. Die GRÜNEN hatten das Problem leerstehender Gebäude mehrfach in den zuständigen Ausschüssen thematisiert und dabei auch die Möglichkeit von Zwischennutzungen angemahnt.

Fraktionssprecher Ulrich Langhorst: „Die Albertus-Magnus-Kirche steht seit vielen Jahren leer, verfällt zunehmend und dämmert ihrem Abriss entgegen. Das ist eine bewusst in Kauf genommene Situation, mit der eine Immobilie und vorhandener Wohnraum durch Nichtstun vernichtet werden. Es ist nicht verwunderlich, dass auch AnwohnerInnen mit dieser Situation in ihrer Nachbarschaft unzufrieden sind. Ein leerstehendes und seit Jahren nicht genutztes Gebäude einerseits und eine Gruppe hochmotivierter Menschen anderseits, die ein selbstverwaltetes Zentrum errichten wollen, um zum Teil verloren gegangene soziale Strukturen und Angebote wieder aufzubauen – das ist eigentlich ein Glücksfall. Es muss jetzt zunächst darum gehen, die Sicherheit und Versorgung der Menschen in der Kirche sicher zu stellen, auch in Hinblick auf den Angriff der Dortmunder Nazis auf das Gebäude am vergangenen Samstag. Es wäre gut, wenn die Kirchengemeinde als Eigentümerin der Kirche, die BesetzerInnen und die Stadt schnellstmöglich die weiteren kurz- und mittelfristigen Möglichkeiten und Perspektiven besprechen. Dabei ist klar, dass sich die BesetzerInnen mit der Albertus-Magnus-Kirche für ihre Aktion ein besonders schwieriges, da baufälliges Gebäude ausgesucht haben.“

Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2008 hatte keine abschließende Stellungnahme zur Bausubstanz der Kirche enthalten. Die seinerzeit ermittelten Kosten einer Sanierung lagen laut Verwaltung zwischen 2,2 und 4,2 Millionen Euro. Inzwischen sind diese Kosten nach Aussage der städtischen Immobilienwirtschaft auf mindestens 6,7 Millionen Euro gestiegen. Das Land hat 110.000 Euro für eine gutachterliche Prüfung der Bausubstanz und ein betriebswirtschaftliches Gutachten zur Beurteilung eines Quartierzentrums bereitgestellt. Diese Gelder sollen nun laut einer aktuellen Vorlage der Verwaltung nicht abgerufen werden. Ulrich Langhorst: „ Wir sind dafür, diese Entscheidung zunächst nicht zu treffen, sondern die Vorlage zu schieben, um den weiteren Verlauf der Ereignisse in der Albertus- Magnus-Kirche abzuwarten. Vielleicht werden die Gelder ja doch noch benötigt.“

Artikel vom: 26.08.2014


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