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Art: Pressemitteilung

Thema: Kinder, Jugend, Bildung

Schulsozialarbeit - Jetzt muss endlich Klarheit bei der Entfristung der Stellen her

Die GRÜNEN im Rat drängen darauf, endlich Klarheit bei der Entfristung der Stellen der Schulsozialarbeit herzustellen. Die CDU/FDP-Landesregierung hat in ihrem in dieser Woche beschlossenen Haushalt zwar die Fortführung der Teilfinanzierung der Stellen bis 2021 aufgenommen. Eine - wie vor der Wahl - versprochene komplette und dauerhafte Finanzierung der Stellen ist allerdings nach wie vor nicht vorgesehen. Und auch in den bisherigen Sondierungs-gesprächen zur Bildung einer neuen Bundesregierung von CDU und SPD war die Schulsozialarbeit bisher erkennbar kein Thema. Aus Sicht der GRÜNEN ist das eine besorgniserregende Entwicklung. Das geht auch aus einer Stellungnahme der Verwaltung auf eine Anfrage der GRÜNEN Fraktion hervor.

Claudia Plieth, Mitglied der GRÜNEN im Schulausschuss: „Die Antwort der Verwaltung zeigt, was wir immer befürchtet haben: Die ständige Befristung führt dazu, dass einige der bisherigen Sozialarbeiter*innen inzwischen ihre Stellen verlassen, weil ihnen eine langfristige Perspektive fehlt. Gleichzeitig ist es zunehmend schwieriger, die Stellen neu zu besetzen. Bund und Land hätten längst mit einer dauerhaften und ausreichenden Finanzierung die Entfristung der kompletten 81 Stellen sicherstellen müssen. Wie auch immer eine neue Bundesregierung aussehen wird: Das muss in den Koalitionsverhandlungen endlich abschließend beschlossen werden. Wenn das absehbar nicht passiert, sollte die Stadt gemeinsam mit den freien Trägern, die mit der Durchführung der Schulsozialarbeit an den Dortmunder Schulen beauftragt wurden, überlegen, wie eine Entfristung auf anderem Weg erfolgen kann. Denn dass die Stellen der Schulsozialarbeit auf Dauer notwendig sind, ist inzwischen unstrittig.“

In ihrer Stellungnahmen schreibt die Verwaltung, dass „durch die weiterhin befristete Fortführung viele der eingerichteten Angebote und deren nachhaltige Fortführung unsicher sind…. Das hat dazu geführt, dass sich bereits erste Fachkräfte beruflich umorientiert haben, um sich in gesicherte berufliche Perspektiven zu begeben. Aktuell gestaltet es sich zunehmend schwieriger, diese freiwerdenden Stellen mit angemessenen Fachkräften zu besetzen. Dies führt zu negativen Folgewirkungen, wie z. B. der Destabilisierung der seit Jahren guten Netzwerkstrukturen in der Dortmunder Bildungslandschaft und zu Beziehungsabbrüchen zu Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien.“

Die Finanzierung der 81 Stellen der Schulsozialarbeit war in den letzten Jahren zum Teil vom Land übernommen worden. Die Stadt muss in jedem Jahr zusätzlich 1,9 Millionen Euro städtische Gelder dafür bereitstellen. Claudia Plieth: „Nicht nur, dass die Teilfinanzierung nicht reicht, erneut befristet ist und die Landesregierung damit hinter ihre Versprechen vor der Wahl zurück fällt. Gleichzeitig waren wir schon sehr erstaunt, dass SPD und CDU unseren Antrag zum Haushalt 2018 abgelehnt haben, den städtischen Teil der Finanzierung bis 2021 in die Finanzplanung zu übernehmen. Zumindest das muss nun schnellstens passieren. Man muss damit auch als Stadt klar sagen: Die Stellen müssen und werden dauerhaft bleiben. Vor diesem Hintergrund wollen wir mit einer Anfrage im Schulausschuss in der kommenden Woche den Stand der Dinge diskutieren.“

Artikel vom: 22.01.2018


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