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Art: Pressemitteilung

Thema: Soziales, Kinder, Jugend, Bildung

Schulsozialarbeit - GRÜNE begrüßen Fortsetzung der Finanzierung durch das Land

Die GRÜNEN im Rat begrüßen, dass das Land auch über 2017 hinaus Gelder für Schulsozialarbeit zur Verfügung stellen will. Eine entsprechende Initiative hat die rot-GRÜNE Mehrheit im Landtag inzwischen angekündigt. Danach sollen die Kommunen auch in 2018 insgesamt 47,7 Millionen Euro für diese Aufgabe erhalten.

Saziye Altundal-Köse, Ratsmitglied der GRÜNEN und Vorsitzende des Schulaus-schusses: „Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Kinderarmut ist es eine sehr gute Nachricht, dass rot-Grün in Düsseldorf die Finanzierung der Schulsozialarbeit auch über 2017 hinaus weiter sicherstellen will. Damit können nicht nur die 81 Stellen der Schulsozialarbeiter*innen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes im gesamten Jahr 2018 gesichert werden. Zusätzlich wird die Stadt dadurch auch finanziell entlastet. Schulsozialarbeit ist inzwischen an vielen Schulen unverzichtbar geworden. Denn sie ermöglicht Chancengleichheit gerade auch für die Kinder, die aufgrund ihres Elternhauses schwierigere Vorrausetzungen für eine erfolg-reiche Bildungslaufbahn mitbringen. Nicht die Herkunft, sondern die eigenen Fähigkei-ten sollten der bestimmende Faktor für die Schullaufbahn eines Kindes sein und dafür braucht es entsprechende Unterstützungsangebote in den Schulen.“ Momentan ist die Schulsozialarbeit nur bis zum Ende des Schuljahres 2017/18 gesi-chert. Die Finanzierung in der ersten Jahreshälfte 2018 sollte dabei bisher alleine durch die Stadt erfolgen. Durch die Beschlüsse von GRÜNEN und SPD in Düsseldorf stellt sich das nun anders dar.

Saziye Altundal-Köse: „Wir gehen davon aus, dass in 2018 der Zuschuss des Landes dann wie bisher ca. 2,6 Millionen Euro betragen wird. Die Stadt müsste dann für das komplette Jahr zusätzlich 1,8 Millionen Euro zur Kofinanzierung bereitstellen. Das liegt aber unter dem Betrag, der bisher für die alleinige städtische Finanzierung der Schulsozialarbeit für das erste Halbjahr 2018 geplant war. Nach wie vor ist allerdings klar, dass eigentlich der Bund die gesamten Kosten der Schulsozialarbeit übernehmen müsste. Und dabei ist auch klar: Wir brauchen noch zu-sätzliche Stellen und wir brauchen eine dauerhaft gesicherte Finanzierung. Es ist ein Unding, dass die Stellen dieser wichtigen Aufgabe nach wie vor nur befristet sind. Und es ist ein Armutszeugnis, dass sich die Bundesregierung hier komplett aus der Verant-wortung einer gesellschaftspolitisch wichtigen Aufgabe herauszieht.“

Artikel vom: 30.11.2016


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