Menü mit Informationen über die Fraktion:
Sie befinden sich hier:  Meldung Ansicht

Menü mit den Themen:

Newsletter

Immer gut informiert!

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren:

Vorname:

Name:

E-Mail-Adresse:

HTML E-Mail?


Inhalte:

Art: Pressemitteilung

Thema: Kinder, Jugend, Bildung

Beschulungsvereinbarung: Schulstreit darf nicht zu Lasten von Eltern und Schülern gehen

Die Fakten sind nicht neu: Seit Jahren besuchen Schülerinnen und Schüler aus den Dortmunder Stadtteilen Holzen und Hoechsten auch Gymnasien im nahegelegenen Schwerte. Jetzt soll dies nicht mehr möglich sein, weil es für die 33 Dortmunder Schüler*innen, davon 17 Geschwisterkinder, auf den Schwerter Gymnasien keinen Platz mehr gibt. Eine Beschulungsvereinbarung soll Abhilfe schaffen, doch diese darf aus GRÜNER Sicht nicht zu Lasten der Dortmunder Schulen gehen.

Saziye Altundal Köse, GRÜNES Ratsmitglied und Vorsitzende des Schulausschusses: "Wir haben großes Verständnis für den Wunsch der Dortmunder Eltern, ihre Kinder auf die nächstgelegene Schule zu schicken. In der Vergangenheit haben aber nicht nur die Dortmunder Schüler*innen von dem Austausch über die Stadtgrenzen profitiert. Auch die Schwerter Gymnasien konnten so ihren Bestand sichern. Im Schulausschuss hatten wir uns deshalb auch im vergangenen Jahr für eine Beschulungsvereinbarung mit der Stadt Schwerte ausgesprochen. Wichtig war uns allerdings, dass diese Vereinbarung für alle Schulformen und damit für alle Kinder im Grenzgebiet gilt. Auch für diejenigen, die nicht das Gymnasium besuchen wollen oder können. Für die Stadt Schwerte war das aber nicht zu verhandeln. Sie lehnten den Abschluss einer Vereinbarung ab."

Eine Beschulungsvereinbarung ist allerdings lediglich ein Planungsinstrument, das helfen kann, bei der Abstimmung zwischen benachbarten Kommunen das im Schulgesetz verankerte Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme umzusetzen. Eltern können daraus keine rechtlichen Ansprüche ableiten.

Saziye Altundal Köse: "Über die Aufnahme an einer Schule entscheidet am Ende die jeweilige Schulleitung in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg. Käme es zur Vorgabe der Bezirksregierung, dass die Dortmunder Schüler*innen in Schwerte nur aufgenommen werden dürfen, wenn im Gegenzug die Dortmunder Schulen schlechter gestellt werden, werden wir dem nicht zustimmen. Dennoch sollte aber zumindest eine Zusage für die Aufnahme der Geschwisterkinder möglich sein. Hier hoffen wir weiterhin auf ein positives Verhandlungsergebnis mit unserer Nachbarstadt."

Artikel vom: 07.03.2017


Menü mit den Spezialthemen:

Aktuell in Dortmund

Flucht
Rechts gegen Rechts
Ost-West-Tangente
Nordstadt