Art: Bitte um Stellungnahme

Thema: Stadt + Rat

Masterplan Kommunale Sicherheit: Dokumentation der Quartierslabore

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN bittet die Verwaltung unter dem o. g. TOP um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Welche anderen Bottom-up-Projekte des Urban Gardening und Foodsharing wie das beschriebene Projekt „Tante Albert“ sind der Verwaltung in der Stadt bekannt?

2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, ähnliche Projekte anzustoßen und zu unterstützen?

3. Welche Informationen hat die Verwaltung über Freiflächen in der Stadt, auf denen ähnliche Projekte initiiert werden können?

Begründung: In der Dokumentation der Begehungen der Quartierslabore wird das selbstinitiierte Stadtteilprojekt „Tante Albert“ in der Albertstraße beschrieben. Ziel des nachahmenswerten Projektes ist es, mittels gemeinsamen Urban Gardenings und Foodsharings sowohl den Austausch unter den unmittelbaren Nachbarn des Gartens zu stärken als auch einen grünen Anlaufpunkt für das gesamte Quartier anzubieten, in dem man kreativ tätig werden kann. Circa 15 bis 20 Mitglieder engagieren sich im Projekt „Tante Albert“ aktiv und regelmäßig, ungefähr 50 Personen sind im erweiterten Kreis organisiert. Die Dezernentin hat laut Dokumentation das Projekt als gelungenes Beispiel für zivilgesellschaftliche Selbstorganisation und basisdemokratisches Engagement gelobt. Gerade solche Bottom-up-Vorhaben eigneten sich als anschauliche Blaupausen für den Masterplan Kommunale Sicherheit. Ziel muss es deshalb sein, weitere Projekte dieser Art in der Stadt zu realisieren bzw. Initiativen Freiflächen und ggf. Leerstände zu vermitteln, um möglichst viele Bürger*innen in die Gestaltung von Stadt einbeziehen zu können, gelebte Nachbarschaft zu fördern und damit – wie im Bericht beschrieben - das Sicherheitsgefühl im Quartier zu stärken.

Artikel vom: 08.11.2017