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Art: Pressemitteilung

Thema: Soziales

Kältebus: Der letzte Winter ohne

Die GRÜNEN im Rat unterstützen die Kritik an fehlenden Angeboten für Obdachlose. Das betrifft insbesondere einen Kälte- oder Nachtbus.

Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN: „Es ist gut und wahrscheinlich nichts anderes als Glück, dass bisher in diesem Winter niemand nachts auf der Straße erfroren ist. Sich auf Wunder zu verlassen, kann aber kein politisches Kriterium sein. Wir sind der Auffassung, dass die Hilfen für Wohnungslose in Dortmund an vielen Stellen gut ausgebaut sind und funktionieren. Aber es gibt Puzzlestücke, die fehlen. Eines davon ist ein Kälte- oder Mitternachtsbus, der nachts obdachlose Menschen versorgt oder ihnen Schutz vor der Kälte bietet. Viele andere Städte haben ein solches Angebot, Dortmund nicht. Wir haben in den vergangenen Jahren mehrfach darauf verwiesen, dass ein solcher Bus gerade auch vor dem Hintergrund steigender Zahlen obdachloser Menschen notwendig ist. Die Haltung der Verwaltung war immer gleich: Die vorhandenen Angebote reichen aus. Wir sehen das anders. Aus unserer Sicht muss dieser Winter der letzte in Dortmund ohne Nachtbus gewesen sein.“

Die GRÜNEN hatten zuletzt Anfang des Jahres 2017 in einem Antrag zur Neukonzeptionierung der Wohnungslosenhilfe unter anderem auch einen Nachtbus gefordert. Realisiert worden ist er bis jetzt nicht. Die Überarbeitung des bisherigen Konzepts dauert noch an. Eine zunehmend von Obdachlosigkeit bedrohte Gruppe sind viele der EU-Zuwander*innen aus Südosteuropa. Sie erfüllen die rechtlichen Voraussetzungen für einen Hilfebedarf und entsprechende Leistungen nicht. Für sie gibt es nach Aussage der Verwaltung nur eine Nothilfe für eine Nacht. Ein ausgeweitetes Nothilfeprogramm war von SPD und CDU im Dezember während der Haushaltsberatungen abgelehnt worden.

Ulrich Langhorst: „Das Wetter hält sich nicht daran, ob ein Konzept schon vorliegt oder nicht. Deshalb wäre es gut gewesen, einen Nachtbus schon vor diesem Winter zu realisieren. Wir wissen, dass einzelne Akteure der Wohnungslosenhilfe daran arbeiten, einen solchen Bus auf die Straße zu bringen. Wo immer wir das politisch unterstützen können, werden wir das tun.“

Artikel vom: 02.03.2018


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