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Art: Pressemitteilung

Thema: Soziales

Landesregierung kürzt Mittel für Flüchtlingsberatung - GRÜNE wollen Auswirkungen für Dortmund diskutieren

Nach den Kürzungen beim Sozialticket für Busse und Bahnen will die CDU/FDP-Landesregierung auch bei der Flüchtlingsarbeit Gelder streichen. Im Bereich der Flüchtlingsberatung ist im Haushaltsentwurf für 2018 eine drastische Kürzung um 17 Millionen Euro im vorgesehen. Das ist eine Reduzierung um rund 40 Prozent der Mittel, wodurch eine weitgehende Zerschlagung der Beratungs- und Betreuungsstrukturen für geflüchtete Menschen droht. Das stößt auf Kritik der GRÜNEN im Rat. Sie wollen die Auswirkungen für Dortmund am Dienstag im Sozialausschuss diskutieren.

Ulrich Langhorst, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion: „Eine gelingende Integration von Geflüchteten in unsere Stadt ist von elementarer Bedeutung für ein funktionierendes soziales Miteinander. Die regionalen Flüchtlingsberatungsstellen leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag. Am Dienstag soll dafür im Sozialausschuss die weitere Kofinanzierung der Beratungsstellen durch die Stadt für insgesamt fünf Stellen beschlossen werden. Das steht laut Verwaltung für die kommenden Jahre unter der Voraussetzung, dass die Landesförderung verlängert oder ausgeweitet wird. Ob das so klappt, steht für uns nach den Kürzungsplanungen des Landes nun in Frage.“

Die regionale Beratung von Geflüchteten dient der Unterstützung bei behördlichen Verfahren und bei der Orientierung im tagtäglichen Miteinander. Auch wenn aktuell viel weniger geflüchtete Menschen nach Deutschland und damit auch nach Dortmund kommen als in den vergangenen drei Jahren, muss gerade jetzt eine nachhaltige Integration der neu Zugewanderten sichergestellt werden. Aus Sicht der GRÜNEN ist daher die soziale Beratung unverzichtbar.

Ulrich Langhorst: „In Dortmund geht es dabei um Stellen bei der AWO, dem VMDO, der Caritas, der Diakonie, dem DRK und dem multikulturellen Forum. Wenn sie vom Land nicht so gefördert werden wie bisher geplant, stehen sie und damit die Beratung für Geflüchtete auf der Kippe. Es ist vollkommen unverständlich, warum CDU und FDP im Land gerade hier kürzen wollen. Das wäre für die betroffenen Menschen und darüber hinaus für die gesamte Stadt ein nicht hinnehmbarer Verlust.“

Artikel vom: 20.11.2017


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