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Art: Pressemitteilung

Thema: Integration + Teilhabe, Nordstadt

Grillwiesen

Differenziert bewerten die GRÜNEN im Rat den Vorschlag der Verwaltung zur Ausweisung von zwölf Grillwiesen im Stadtgebiet.

Wolfram Frebel, Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerdienste: „Die Grillsaison in Dortmunder Sommern ist kurz. Und wer keinen Balkon oder keinen eigenen Garten hat, der ist auf die Flächen der öffentlichen Parks angewiesen – auch fürs Grillen. Wir sind deshalb grundsätzlich dafür, dass die Anlagen möglichst ohne große Einschränkungen dafür genutzt werden können. Bisher gab es solche Einschränkungen nur im Fredenbaumpark. Durch die Ausweisung von zwölf Grillplätzen ändert sich das jetzt massiv. Dann wird in vielen Grünanlagen das Grillen nur noch auf ausgewiesenen Flächen möglich sein. Und natürlich wird das einen verstärkten Kontrolldruck nach sich ziehen, denn eine solche Regelung macht nur dann Sinn, wenn sie auch kontrolliert wird. Das hat Auswirkungen insbesondere auf die stark genutzten Anlagen in der Innenstadt. Statt immer neuer Verbote und Einschränkungen sollten aus unserer Sicht zunächst die Bedingungen und die Aufenthaltsqualität im Park auch für das Grillen mit zusätzlichen Müllcontainern und öffentlichen Toiletten verbessert werden. Es stellt sich zusätzlich die Frage, was in den Stadtbezirken passiert, in denen es keine ausgewiesenen Flächen gibt. 

Dort ist dann aus unserer Sicht ein öffentliches Grillen überhaupt nicht mehr  möglich. Es gibt also reichlich Diskussionsbedarf.“

Die GRÜNEN begrüßen ausdrücklich die von der Verwaltung vorgeschlagenen Verbesserungen für den Fredenbaumpark. Dort war auf Antrag der SPD und gegen massiven Protest das Grillen auf dem Parkplatz der Mendesportanlagen verboten worden. Davon waren insbesondere viele einkommensschwache Personen und Familien der Nordstadt, unter ihnen viele nichtdeutsche MitbürgerInnen betroffen.

Svenja Noltemeyer, Mitglied der GRÜNEN im Ausschuss für Bürgerdienste: „Dass der Parkplatz nun wieder zum Grillen frei gegeben werden soll, ist ein eindeutiger Gewinn. Die momentane Regelung mit drei Grillplätzen, für die man sich lange vorher anmelden musste, geht an der Lebensrealität vieler Menschen vollkommen vorbei. Gerade in der Nordstadt haben viele Familien insbesondere mit Kindern aufgrund ihrer Wohnverhältnisse keine Möglichkeiten, sich bei schönem Wetter draußen aufzuhalten und zu grillen. Die Frage der Parknutzung ist also auch eine soziale Frage.“ Die GRÜNE Ratsfraktion wird die Vorlage nun zeitnah gemeinsam mit den GRÜNEN BezirksvertreterInnen beraten.

Artikel vom: 18.01.2012

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