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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr

GRÜNE: Fahrradfahrer*innen besser schützen - Maßnahmen für Verkehrsplanung überprüfen

Drei tödliche Radunfälle mit LKW in nur einem Jahr, dazu noch weitere Unfälle mit Schwerverletzen: Aus Sicht der GRÜNEN höchste Zeit für gründliche Unfallanalysen und die Frage, welche Maßnahmen in Dortmund ergriffen werden müssen, um die Unfallgefahr für Zweiradfahrer*innen zu senken. Eine entsprechende Forderung werden die GRÜNEN in den nächsten Verkehrsausschuss einbringen.

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Rat: "Die Häufigkeit der schweren Unfälle mit tödlichen Folgen ist erschreckend und zeigt, dass in Dortmund dringend die Sicherheit für Radfahrer*innen verbessert werden muss. Insbesondere dort, wo Kinder auf Rädern an vielbefahrenen Straßen unterwegs sind, müssen Kreuzungen übersichtlicher werden. Die Zahl der verunglückten Radfahrer*innen steigt auch in Dortmund von Jahr zu Jahr. Diese Entwicklung darf nicht einfach als bedauerlich hingenommen werden. Wir werden die Verwaltung deshalb auffordern, die vermehrte Umsetzung sicherer Verkehrsführungen, wie beispielsweise vorgezogene Haltelinien, Fahrradweichen oder Radaufstellstreifen (ARAS) für Radfahrer*innen an besonders gefahrenträchtigen Stellen zu prüfen."

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen bundesweit im Jahr 2016 im Straßenverkehr 393 Menschen, die auf einem Fahrrad unterwegs waren ums Leben, darunter 62 auf einem Pedelec. Im Vergleich zu 2015 stieg damit die Zahl der verunglückten Fahrradbenutzer*innen (einschl. Pedelec) um 4,0 %. Bei den Fahrradfahrer*innen war ein Pkw der häufigste Unfallgegner (74,5 %), zu 80 % waren Güterkraftfahrzeuge Hauptverursacher des Unfalls.

Ingrid Reuter: "Sicherheit beim Radfahren wird zukünftig eine noch größere Rolle spielen, weil die langjährige GRÜNE Forderung, den Anteil des Radverkehrs in der Stadt deutlich zu erhöhen, auch im Masterplan Mobilität verankert wurde. Auf den zunehmenden Radverkehr und die immer häufiger genutzten schnellen Pedelecs muss die Verkehrsplanung in Dortmund reagieren. Insbesondere im Zusammenhang mit einem gleichzeitig ansteigenden Anteil von LKW-Verkehren durch vermehrte Logistik-Ansiedlung muss der Schutz der umweltfreundlichen, schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen an erster Stelle stehen."

Artikel vom: 15.02.2018


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