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Art: Pressemitteilung

Thema: Klimaschutz + Energie

STEAG

Mit Verwunderung reagieren die Dortmunder GRÜNEN auf den Plan, die Anteile der DEW 21 am Energiekonzern STEAG komplett auf die Muttergesellschaft DSW 21 zu übertragen.

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: „Wir sind erstaunt, dass dieser STEAG-Plan angeblich schon ein Jahr in den Schubladen geschlummert haben soll und nun pünktlich zu Beginn der Sommerferien rausgeholt wird. Bis jetzt haben wir davon weder in den Aufsichtsräten, noch in den politischen Gremien etwas gehört. Wirtschaftlich würde die Übertragung der Anteile aus Sicht der DEW sogar vielleicht Sinn machen. Im Gesamtkonzern DSW würde sich jedoch die Risikolage nicht ändern. Denn STEAG ist weder ökologisch noch finanziell die Wundertüte, als die sie von den Befürwortern des Kaufs immer angepriesen worden ist. Die Skepsis von DEW-Chef Frank Brinkmann haben wir seit Beginn der STEAG-Geschichte geteilt. Wir haben deshalb dem Kauf im Jahr 2011 auch nicht zugestimmt.

Die Aussage des DSW-Sprechers, dass die STEAG-Dividende in den kommenden Jahren auf null sinken könnte, bestätigt unsere Befürchtungen, dass der Kauf auf Dauer eher eine Belastung sein wird als eine Bereicherung. Bereits durch die Gewinneinbrüche bei den STEAG-Beteiligungen in Spanien, Brasilien und auf den Philippinen wird die von Stadtwerkechef Guntram Pehlke immer wieder ins Feld geführte hohe Rendite immer mehr infrage gestellt. Dabei sollte gerade diese Dividende den Ausgleich für die immense Kreditaufnahme zur Finanzierung des STEAG-Kaufs liefern. Das alles in einer Situation, in der die wirtschaftliche Lage des Stadtwerkekonzerns aus unterschiedlichen Gründen und Fehlentscheidungen der Vergangenheit alles andere als gut ist. Zu den Millionenschäden aus der verlustreichen Beteiligung am Gemeinschaftskraftwerk „Gekko“ kommt zusätzlich der Dividendenverlust von RWE.

Mit der Übernahme des STEAG-Anteils der DEW würde die DSW zum bei Weitem größten Anteilseigner im kommunalen Käuferkonsortium. Für die DEW mag es gut sein, wenn sie aus der STEAG-Nummer raus ist. Ob es allerdings klug wäre, dass die DSW und ihr Chef Guntram Pehlke - der gleichzeitig STEAG-Aufsichtsratsvorsitzender ist - dann die STEAG-Fäden mit 36 Prozent in den Händen halten, steht auf einem anderem Blatt. Wir sind deshalb sehr gespannt, wie die bisher verschlossenen Schubladen nach den Sommerferien dann auch politisch in den Ausschüssen und im Rat geöffnet werden.“

Artikel vom: 15.07.2016


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