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Art: Pressemitteilung

Thema: Kinder, Jugend, Bildung

Öffnungszeiten der FABIDO-Kitas – GRÜNE wollen Sondersitzung des Betriebsausschusses

Die GRÜNEN sind nicht damit einverstanden, dass am Donnerstag im Rat die zukünftig verringerten Öffnungszeiten der FABIDO-Kindertageseinrichtungen nur noch zur Kenntnis genommen werden sollen. Sie fordern stattdessen eine Sondersitzung des zuständigen Betriebsausschusses. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion inzwischen gestellt.

Uta Schütte, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN: „Die Frage der zukünftigen Öffnungszeiten der FABIDO-Einrichtungen beschäftigt seit vielen Wochen sowohl Eltern und ihre Kinder als auch die MitarbeiterInnen in den Kitas. Der Betriebsausschuss hat erst vor zwei Wochen auf der Grundlage eines GRÜNEN Antrags intensiv über die Situation beraten. Dabei ist die Verwaltung u.a. aufgefordert worden, einen umfangreichen Fragenkatalog zu beantworten. Zusätzlich soll sie aufzeigen, wie der Wunsch nach flexiblen Öffnungszeiten auf der Grundlage der momentanen gesetzlichen und finanziellen Bedingungen organisiert werden kann und welche Auswirkungen dies hätte. Es kann nicht sein, dass die Diskussion nun mit einer Vorlage vom Tisch gewischt wird, die per Dringlichkeit in den Rat kommt, in den Fraktionen nicht beraten werden konnte und dem inhaltlich zuständigen Betriebsausschuss erst im Juni (!) zur Kenntnis vorgelegt werden soll. Deshalb wollen wir, dass die Vorlage in eine Sondersitzung des Betriebsausschusses verwiesen wird, um sie zuerst dort ausführlich zu diskutieren.“

Die Verwaltung hatte bereits vor Wochen angekündigt, die Betreuungszeiten der Einrichtungen in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden zu reduzieren. Hintergrund ist die fehlende finanzielle Ausstattung durch das von der ehemaligen CDU/FDP-Landesregierung beschlossene Kinderbildungsgesetzes (Kibiz). Mit den Geldern, die für 45 Stunden Betreuungszeit von Kindern fließen, wird bis jetzt bei FABIDO trotzdem eine Betreuung von wöchentlich 50 Stunden organisiert. Das macht kein anderer Träger in Dortmund und geht zu Lasten der MitarbeiterInnen und der Betreuung der Kinder. Denn die MitarbeiterInnen, die in den Randzeiten eingesetzt werden, fehlen in der Betreuung in der Kernzeit.

Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rathaus Uta Schütte: „Statt einer Einschränkung der Öffnungszeiten muss es eigentlich um die Ausweitung flexibler Öffnungsregelungen der Kindertageseinrichtungen gehen. Viele Eltern sind aufgrund ihrer beruflichen und familiären Situation darauf angewiesen. Hier ist zunächst mal das Land gefragt, die gesetzlichen und finanziellen Bedingungen zu verbessern. Wir wollen, dass für die Eltern, die schon jetzt längere Öffnungszeiten benötigen und in Anspruch nehmen, Regelungen gefunden werden. Wie das vor dem Hintergrund der gesetzlichen Bestimmungen und den Möglichkeiten von FABIDO realisiert werden kann, muss man in Ruhe diskutieren und nicht in einem Hauruck-Verfahren im Rat.“

Artikel vom: 21.03.2013


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