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Art: Pressemitteilung

Thema: Arbeit + Wirtschaft

GRÜNE: Arbeitsplätze bei Hoesch Spundwand fallen Konzernstrategie zum Opfer

Die drohende endgültige Schließung der Hoesch Spundwand und Profile GmbH (HSP) empört die Dortmunder GRÜNEN im Rat. Sie hatten sich in einer gemeinsamen Resolution im letzten Jahr für eine Unterstützung der Belegschaft beim Erhalt des Standorts stark gemacht.

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: „Von den drei möglichen Lösungen die noch Ende letzten Jahres für das Dortmunder Unternehmen im Raum standen, will sich der Mutterkonzern Salzgitter AG nun offenbar für die schlechteste entscheiden: Mit der Schließung des Werks verlieren 384 Beschäftigte endgültig ihren Job und Dortmund verliert einen weiteren Arbeitgeber. Viele vor allem ältere Mitarbeiter*innen werden damit in die Langzeitarbeitslosigkeit entlassen. Gerade für diese Menschen muss nun schnellstens ein vernünftiger Sozialplan erarbeitet werden.“

Nach Informationen von HSP gab es dabei durchaus Hoffnung für das Dortmunder Unternehmen, das mit seinen Produkten einen weltweiten Markt bediente. Auch der Rat stellte fest, dass in Dortmund ein modernes Werk mit erfahrenen Mitarbeiter*innen zur Verfügung steht und aufgrund der speziellen Produkte das Unternehmen mit seiner hohen Qualität und Wettbewerbsfähigkeit grundsätzlich rentabel ist.

Ingrid Reuter: „Dass es trotz kontinuierlich steigender Produktionszahlen zu einer wirtschaftlich schwierigen Situation für HSP kommen konnte, ist am Ende unverständlich und offenbar internen Konzernstrategien geschuldet. Es ist mehr als bedauerlich, dass alle Bemühungen um eine Standortsicherung gescheitert sind. Auch weil es zunehmend schwieriger ist, Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe zu erhalten oder gar neue zu schaffen. Wir empfinden eine große Solidarität mit den von der Schließung bedrohten Beschäftigten vor Ort und fordern die Salzgitter AG als Mutterkonzern, an dem auch das Land Niedersachen beteiligt ist, auf, jetzt Verantwortung für die soziale Absicherung der betroffenen Menschen zu übernehmen.“

Artikel vom: 02.06.2015


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