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Art: Antrag

Thema: Umwelt + Verkehr

Neuaufstellung des Landschaftsplanes Dortmund

In Ergänzung zur Vorlage bittet die Fraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN um Beratung und Beschlussfassung des folgenden Antrags:

1. Die Erweiterung und Vernetzung der Naturschutzgebiete im Sinne eines „Biotopvernetzungsplans“ wird als Entwicklungsziel im neuen Landschaftsplan aufgenommen. Hierbei ist auch das Ziel der Schaffung weiterer unzerschnittener Räume anzustreben, u.a. durch die Abpfostung wenig befahrener Straßen und Wege im Freiraum.
2. Ökologisch wertvolle Hochwasserrückhaltebecken (wie das HRB Mengede/Ickern) und ehemalige Deponiekörper (südlich NSG Kirchderner Wald) werden im Landschaftsplan als Naturschutzgebiet ausgewiesen und unter entsprechenden Schutz gestellt.
3. Zentrale Ziele und Maßnahmen aus den Biotopmanagementplänen für Naturschutzgebiete (z.B. die Vernetzung des Naturschutzgebietes Hallerey mit dem renaturierten Roßbachsystem) werden in den Landschaftsplan aufgenommen.
4. Die Verwaltung prüft, welche Bauflächen aus dem Flächennutzungsplan zugunsten der Landschaft zurückgenommen werden können. Nicht mehr oder auf lange Sicht nicht mehr verfolgte bauliche Darstellungen (z.B. Fläche Buddenacker) werden als Landschafts- oder Naturschutzgebiet – ggf. temporär - dargestellt. Der Flächennutzungsplan ist parallel zum Landschaftsplan anzupassen.
5. Vom ehrenamtlichen Naturschutz vorgeschlagene Maßnahmen zur ökologischen Waldbewirtschaftung (u.a. höherer Altholzanteil, schonende Betriebstechniken) werden zunächst in die Entwicklungsziele des Landschaftsplans und später in die Forstbetriebspläne übernommen.
6. Für die 90 im Landschaftsplan festgesetzten Streuobstwiesen wird ein Pflegekonzept unter Einbeziehung der Gehölzpflege erstellt. Die entsprechenden Pflegemaßnahmen werden in den Landschaftsplan aufgenommen.
7. Pflegemaßnahmen mit regelmäßigen Rückschnitten für Feldhecken und Kopfweiden, sowie die Entschlammung von Kleingewässern und die Erhaltung von Offenlandstrukturen werden im Landschaftsplan weiterhin festgeschrieben.
8. Bei Bauvorhaben im Außenbereich werden die Ge- und Verbote des Landschaftsplans (auch bei privilegierten Vorhaben) grundsätzlich eingehalten. Der Beirat der Unteren Naturschutzbehörde ist grundsätzlich anzuhören.
9. Für die Umsetzungsmaßnahmen im neuen Landschaftsplan wird ein Realisierungszeitraum festgelegt.
10. Die Verwaltung legt eine Bilanzierung der realisierten Maßnahmen aus den drei gültigen Landschaftsplänen Nord, Mitte und Süd vor. Die Evaluierung der Maßnahmen im neu aufgestellten Landschaftsplan und eine entsprechende Berichterstattung im Fachausschuss soll kontinuierlich erfolgen.
11. In allen Dortmunder Naturschutzgebieten gilt eine Anleinpflicht für Hunde auch auf den Gehwegen.

Artikel vom: 05.12.2017


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