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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr

Rhein-Ruhr-Express in Dortmund ausgebremst?

„Die aktuellen Planungen der Deutschen Bahn sind mehr als schlechte Nachrichten für die Stadt Dortmund, für das östliche Ruhrgebiet und vor allem für die vielen Pendler, die seit Jahren auf eine schnellere Nahverkehrsverbindung zwischen Dortmund und Münster hoffen“, kommentiert Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN, die neuen Pläne der DB Netz AG, die gestern bekannt wurden. Demnach wird jetzt der RRX-gerechte Umbau des Bahnknotens Dortmund ohne die Anbindung nach Münster geplant.

Nachdem der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lünen und Münster im Bundesverkehrswegeplan nicht in den dringlichen Bedarf aufgenommen wurde, hatte die Bahn angekündigt, ihre RRX-Planungen für die Anbindung Dortmunds auf den Prüfstand zu stellen.

Die GRÜNEN befürchteten, dass Dortmund bei der RRX-Verbindung nach Münster abgehängt werden würde. Eine Aufforderung an die Dortmunder Bundestagsabgeordneten, sich in den Beratungen des Bundesverkehrswegeplans mit Nachdruck für die Hochstufung des zweigleisigen Ausbaus in den vordringlichen Bedarf einzusetzen, wurde deshalb im Ende letzten Jahres mit großer Mehrheit im Rat beschlossen.

Ingrid Reuter: „Die Überprüfung des Bundesverkehrswegeplans läuft derzeit noch, der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse werden erst für Ende 2017 erwartet. Dennoch soll der Umbau für den RRX in Dortmund schon ohne die Weiterführung der Strecke nach Münster geplant werden. Die Enttäuschung über die Änderung der Pläne zur Unzeit soll mit der Aussicht auf eingesparte 300 Mio. Euro und einer kürzeren Bauzeit versüßt werden. Das Projekt RRX läuft seit fast 15 Jahren. Es sollte weiterhin das Ziel sein, auch die wichtige Verbindung zwischen östlichem Ruhrgebiet und dem Münsterland zu verbessern. Das war auch überregional Konsens aller Gebietskörperschaften und der Industrie- und Handelskammern. Mit der abgespeckten Planung darf der dringend nötigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Schienen-Infrastruktur jetzt nicht vorgegriffen werden. Dafür werden uns auch bei unseren GRÜNEN Vertreter*innen in Bund und Land einsetzen.“

Artikel vom: 27.03.2017


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