Art: PRESSEMITTEILUNG

Thema: Klimaschutz + Energie

RWE, Innogy und E.ON - GRÜNE beantragen Dringlichkeit im Finanzausschuss

Die Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat auf dem Weg der Dringlichkeit den Ta-gesordnungspunkt „RWE“ für die Sitzung des Finanzausschusses am kommenden Donnerstag beantragt. Die Dringlichkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass am Wo-chenende der Verkauf der RWE-Tochter Innogy an E.ON bekannt wurde.

Die Verwaltung soll in der Sitzung des Ausschusses eine erste Einschätzung der Aus-wirkungen des Verkaufs auf die RWE-Aktien und damit auf die DSW21, auf die Beteili-gungsverhältnisse bei DEW21 und auf den Standort Dortmund – insbesondere für die Beschäftigten – geben.

Ulrich Langhorst , Fraktionssprecher der GRÜNEN: „Dortmund ist der größte kommunale RWE-Einzelaktionär. Alle kommunalen Eigentü-mer zusammen besitzen sogar fast ein Fünftel der RWE-Aktien. Deshalb haben alle Unternehmensentscheidungen immer auch Auswirkungen auf Dortmund und andere Städte. Der Verkauf von Innogy als bisherigem Tochterunternehmen der RWE an den Konkurrenten E.ON ist nicht nur ein gravierender Einschnitt in die bisherige Unterneh-mensstruktur von RWE, sondern auch für die DEW 21. Denn Innogy hält seit 2016 ins-gesamt 39.9 Prozent der Anteile. Mit dem Verkauf übernimmt E.ON mit der Übernahme des Netzbetriebs und des Vertriebs nicht nur den gewinnträchtigsten Bereich des Un-ternehmens. E.ON hat damit dann auch direkten Zugriff auf die DEW 21. Das ist eine vollkommen neue Situation, für die wir am Donnerstag eine erste Einschätzung der Verwaltung haben möchten.“

Artikel vom: 13.03.2018