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Art: Pressemitteilung

Thema: Arbeit + Wirtschaft

Chancen schaffen für langzeitarbeitslose Menschen - GRÜNE begrüßen Teilnahme am Modellprojekt zum sozialen Arbeitsmarkt

Die GRÜNEN im Rat begrüßen, dass sich die Stadt am Modellprojekt des Landes zur Entwicklung eines sozialen Arbeitsmarktes beteiligt. Davon sollen vor allem langzeitarbeitslose Menschen profitieren. Einen entsprechenden Antrag hatten die GRÜNEN vor wenigen Wochen gestellt. Jetzt hat die Verwaltung eine Vorlage eingebracht, die in der kommenden Woche unter anderem im Sozialausschuss beraten wird.

Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN: „Es ist gut, dass die Stadt die Chance nutzt, sich am Modellprojekt des Landes für einen sozialen Arbeitsmarkt zu beteiligen. Die aktuellen Zahlen zeigen den Handlungsbedarf: Im Dezember 2016 bezogen 26.750 Menschen in Dortmund seit länger als vier Jahren Arbeitslosengeld II. Viele von ihnen haben trotz guter Konjunktur fast keine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt, weil entsprechende einfache Arbeitsplätze fehlen. Ein sozialer Arbeitsmarkt, der öffentlich gefördert ist, kann hier helfen und den betroffenen Menschen neue Perspektiven bieten.“

Die rot-GRÜNE Landesregierung hatte beschlossen, Modellprojekte für einen sozialen Arbeitsmarkt zu entwickeln, um ergänzend zu bestehenden Angeboten neue Chancen für die dauerhafte Beschäftigung langzeitarbeitsloser Menschen zu schaffen. Dafür werden im Landeshaushalt in den kommenden zwei Jahren 43 Millionen Euro bereitgestellt. Neben Dortmund sind auch Duisburg, Essen und Gelsenkirchen zur Beteiligung aufgefordert worden. Während des Projektes soll unter anderem durch bewusste Berücksichtigung der Zielgruppe bei der Vergabe städtischer Aufträge sowie über die Schaffung neuer, einfacher Arbeitsplätze in Dortmunder Betrieben die Integration von Langzeitarbeitslosen gefördert werden. Insgesamt soll das Modellprojekt in Dortmund 10.500.000 € kosten, der Eigenanteil der Stadt beträgt 2.100.000 €. Diese Summe kann über den Einsatz von vorhandenem Personal und Sachmitteln sowie durch Einsparungen bei den Kosten der Unterkunft gedeckt werden. In der Projektlaufzeit sollen mindestens 250 langzeitarbeitslose Personen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden.

Ulrich Langhorst: „Es ist besser, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit. Mit diesem Grundsatz und der von uns unterstützten kommunalen Arbeitsmarktstrategie verfolgt die Stadt seit Jahren das Ziel, die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen in Dortmund zu senken. Das Modellprojekt des Landes bietet die Möglichkeit, die bisherigen städtischen Projekte zu ergänzen und auszubauen. Die Vorlage der Verwaltung sagt leider nichts dazu aus, wie eine solche Verknüpfung aussehen kann. Das werden wir nun bei der Beratung in den Ausschüssen nachfragen.“

Artikel vom: 21.03.2017


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