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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr

GRÜNE: Belastung an Brackeler Straßen ernst nehmen

Die Stickstoffdioxidwerte an der Brackeler Straße sind weiterhin hoch. Zu hoch, denn im Gegensatz zur Entwicklung an anderen Stellen lag hier der Wert 2018 nochmal über dem des Vorjahres und mit 51 Mikrogramm deutlich über dem geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm.

Zur heutigen Berichterstattung über die Stickstoffbelastung in Dortmund äußert sich Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: "Da hilft es auch nicht, wenn man die Position der Messstelle anzweifelt oder die Bedeutung dieser einen Messtelle relativiert. Fakt ist, die Entwicklung der Schadstoffbelastung für die hier lebenden Menschen ist im vergangenen Jahr nicht zurückgegangen, sondern im Gegenteil noch mal angestiegen. Die Ergebnisse der Messungen an dieser einer Stelle in der Stadt sagen nicht, dass es ungesund ist, in Dortmund zu leben. Aber sie zeigen, dass bisher ergriffene Maßnahmen für besonders belastete Bereiche in der Stadt nicht ausreichen. Dabei ist die verkehrliche Situation an der Brackeler Straße sicher besonders, aber nicht einzigartig. Enge Wohnbebauung an Straßen mit viel Auto- und LKW-Verkehr gibt es nicht nur dort. Doch es wird nicht überall gemessen. Die Ergebnisse der Messungen an der B1 stehen zudem noch aus.

Die Diskussion über Messstellen und Grenzwerte lenkt dabei von der eigentlich wichtigen Frage ab: wie wir die Situation für die Betroffenen tatsächlich verbessern können. Dafür braucht es unter anderem auch die Bereitschaft in der Politik, tatsächlich etwas zu verändern. Da wird auch in Dortmund nach wie vor eher gezaudert und verzögert als gehandelt. Unbestritten ist aber auch, dass der Betrug der Autoindustrie bei den Dieselabgasen die Bemühungen der Kommunen konterkariert. Um die Belastungen durch den Autoverkehr zu senken, müssen deshalb weiterhin umfangreiche Hardware-Nachrüstungen eingefordert werden. Die Autoindustrie darf von dieser Pflicht nicht entbunden werden. Dafür müssen die Belastungen aber auch ehrlich benannt werden."

Artikel vom: 04.02.2019


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