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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr, Ost-West-Tangente

L663 n

Die L663 n ist nach dem Willen der Landesregierung weiterhin in der ersten Priorität eingestuft. 

Dazu stellt die GRÜNE Fraktionssprecherin und Vorsitzende des Planungsausschusses Ingrid Reuter fest: „Aus unserer Sicht ist es sehr bedauerlich, dass es in Düsseldorf nicht gelungen ist, diese unselige Planung auf Eis zu legen. Dies ist in erster Linie den örtlichen SPD-GenossInnen zu verdanken, die sich beim Verkehrsminister Voigtsberger massiv für den Weiterbau der umstrittenen Trasse eingesetzt haben.Obwohl es an vielen Stellen bei Straßenneubaumaßnahmen ein Umdenken gibt und eingesehen wird, dass neue Trassen neuen Verkehr erzeugen und der gewünschte Entlastungseffekt marginal ist, bleibt die SPD in Dortmund unverändert bei ihrem Beton- und Asphaltkurs. Und das heißt auch, dass noch mehr Verkehr aus dem Osten über die Mallinckrodtstraße in die dicht besiedelte Nordstadt geführt wird. Pure Augenwischerei ist es, sich einerseits für das Straßenprojekt stark zu machen und anderseits ein großes, interkommunales Naturschutzgebiet einzufordern. Wer eine zweispurige Trasse durch einen bisher unbelasteten Freiraum schlägt, kann sich von jeglichem Naturschutz in diesem Gebiet verabschieden. Bestenfalls können kleinere Kompensationsmaßnahmen vorgesehen werden. Wiedergutzumachen ist der Schaden nicht.“

Fraktionssprecher Mario KrügerGanz abgesehen von der immer gravierenderen Lärmproblematik und der begrenzten Entlastung des Hellweges muss auch in Richtung der Landesregierung kritisch nachgefragt werden, ob es nicht wahrlich sinnvollere Maßnahmen gibt, für die Geldmittel zur Verfügung gestellt werden sollten. Genannt sei hier exemplarisch der Ausbau der Kinderbetreuung, der in NRW nur schleppend vorangeht und sich mittlerweile zum echten Standortnachteil entwickelt hat. Wir wissen, dass noch nicht einmal ansatzweise die Planungskosten aller priorisierten Landesstraßen im Landeshaushalt verankert sind, geschweige denn die eigentlichen Baukosten. Statt sich vom Bau einer 30 Jahre alten Trassenplanung zu verabschieden, werden die Menschen in einem ansonsten beliebten Stadtteil verunsichert. Wohnqualität ist ein wichtiger weicher Standortfaktor, der insbesondere für junge Familien von großer Bedeutung sind. Wer sich stattdessen für eine weitere Verlärmung eines Wohnquartiers und für die Zerstörung eines wertvollen Freiraumes einsetzt, dem sind die Interessen des Ortsteils Wickede völlig gleichgültig. Aus all diesen Gründen werden wir uns vor Ort vehement gegen die weiteren Schritte zum Weiterbau der L663 n zur Wehr setzen und die örtliche BürgerInneninitiative nach Kräften unterstützen.“ 

Artikel vom: 10.11.2011

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