Art: Pressemitteilung

Thema: Kinder, Jugend, Bildung

Schulsozialarbeit - Verwaltungsvorstand schließt sich GRÜNEM Antrag an

Die GRÜNEN im Rat begrüßen die Absicht des Verwaltungsvorstandes, die Finanzierung von 81 Stellen der Schulsozialarbeit mit jährlich 1,8 Millionen Euro bis Mitte 2021 sicher zu stellen. Die GRÜNEN hatten während der Haushaltsberatungen im Dezember einen ähnlichen Antrag eingebracht, der damals von SPD und CDU abgelehnt worden war.

Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN: „Wir sind sehr gespannt darauf, was SPD und CDU nach ihrer damaligen Ablehnung nun mit der angekündigten Vorlage machen. Wahrscheinlich kommt es eben doch manchmal eher darauf an, wer etwas vorschlägt, als dass es um den Inhalt geht. Unabhängig davon ist es gut für die Beschäftigten, die Schulen und die Schüler*innen, dass der städtische Anteil der Finanzierung der Stellen nun in den Haushalt eingestellt werden soll.“

Die GRÜNEN stimmen hinsichtlich der Notwendigkeit und der Verantwortung von Bund und Land für die dauerhafte und ausreichende Finanzierung der Schulsozialarbeit der Einschätzung des Verwaltungsvorstandes ausdrücklich zu.

Ulrich Langhorst: „Die Stellen der Schulsozialarbeit sind auf Dauer notwendig. Bund und Land hätten längst mit einer ausreichenden Finanzierung die Entfristung aller 81 Stellen sicherstellen müssen. Es ist ein Skandal, dass stattdessen alle Beteiligten in dauerhafter Unsicherheit gelassen werden. Wir begrüßen, dass die Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen (ISB), die mit der Durchführung der Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes an den Dortmunder Schulen beauftragt worden ist, inzwischen 37 von 81 der Stellen entfristet hat. Der ISB hat damit den ersten, richtigen und mutigen Schritt gemacht, dem weitere folgen müssen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle 81 Stellen entfristet werden. Dazu braucht es endlich ein politisches Signal von Land und den Bund. Solange das nicht passiert. muss die Stadt klar stellen, dass sie den kommunalen Anteil der Finanzierung der Stellen auch weiterhin übernimmt. Es ist gut, dass dies nun passieren soll – auch wenn politisch unser Antrag dazu noch im Dezember abgelehnt worden ist. Das gibt die Sicherheit für eine Entfristung weiterer Stellen.“

Artikel vom: 12.02.2018