Menü mit Informationen über die Fraktion:
Sie befinden sich hier:  Meldung Ansicht

Menü mit den Themen:

Newsletter

Immer gut informiert!

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren:

Vorname:

Name:

E-Mail-Adresse:

HTML E-Mail?


Inhalte:

Art: Pressemitteilung

Thema: Arbeit + Wirtschaft

GRÜNE mahnen Marktkonzept an - Neues Konzept muss auch Platz schaffen für innovative Marktideen

Die GRÜNEN im Rat mahnen das längst überfällige Handlungs- und Attraktivitätskonzept der Verwaltung für die Wochenmärkte an. Die Fraktion will die Situation der Märkte nun in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste thematisieren.

Svenja Noltemeyer, Ratsmitglied der GRÜNEN: „Das Konzept für die Wochenmärke sollte eigentlich bis zum 31. März vorliegen. Passiert ist bis jetzt nichts, das ist ärgerlich. Denn eigentlich sind sich alle seit Jahren einig, dass wir attraktive Märkte gerade auch in den Stadtbezirken haben und erhalten wollen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Schwierigkeiten vieler Wochenmärkte mit der Beschickung durch Händler braucht es endlich ein von der Verwaltung erarbeitetes Markt- und Veranstaltungskonzept. Der Ausschuss für Bürgerdienste ist extra nach Frankfurt gefahren, um sich die dortigen Modelle zum Beispiel mit einem regionalen Erzeugermarkt anzusehen. Umso unverständlicher, warum die Verwaltung noch immer kein diskussionsfähiges Konzept vorgelegt hat.“

Im vergangenen Jahr hatte eine breite Mehrheit im Rat eine Vorlage der Verwaltung zurückgewiesen, mit der die Marktgebühren erhöht werden sollten. Klare Aussage der Politik war stattdessen, dass vor einer Gebührenerhöhung zunächst ein neues Attraktivitätskonzept vorgelegt werden sollte. Hintergrund war die Befürchtung, dass eine weitere Erhöhung ohne eine konzeptionelle Perspektive für die Märkte dazu führt, dass weitere Händler*innen ihre Stände aufgeben werden. Bestandteil eines neuen Konzeptes könnte nach Ansicht der GRÜNEN auch ein Fördertopf für innovative Ideen sein. Mit einem solchen Fördertopf soll ermöglicht werden, neue Formate von Märkten auch an vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlichen Orten über einen gewissen Zeitpunkt auszuprobieren und anzustoßen.

Svenja Noltemeyer: „Für viele Bürger*innen hat das Einkaufen zunehmend einen Erlebnischarakter. Märkte werden – wenn sie attraktiv sind – auch als soziale Treffpunkte wahrgenommen. Das wollen wir fördern. Gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Situation des Einzelhandels auch in den Stadtbezirken machen attraktive Märkte insbesondere auch mit regionalen Produkten Sinn. Zusätzlich braucht es Spielraum für neue Ideen und Markt-Modelle. Irgendwann ist allerdings ein Konzept überflüssig, weil es dann eventuell einzelne Märkte nicht mehr gibt. Gleichzeitig steigen die Defizite bei den Marktgebühren. Die Verwaltung muss doch deshalb selber ein Interesse daran haben, die Situation der Märkte schnell und nachhaltig zu verbessern. Das werden wir nachfragen.“

Artikel vom: 05.09.2018


Menü mit den Spezialthemen:

Aktuell in Dortmund

Flucht
Rechts gegen Rechts
Ost-West-Tangente
Nordstadt