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Thema: Integration + Teilhabe, Nordstadt

Zur Kritik von Marita Hetmeier

Zur Kritik von Marita Hetmeier an der Veranstaltung der GRÜNEN zur Situation der Roma in der Nordstadt erklärt Mario Krüger, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

Die Veranstaltung der GRÜNEN Ratsfraktion und des GRÜNEN Kreisverbandes zur Situation der Roma in der Nordstadt war der Versuch, die Diskussion der letzten Wochen zu versachlichen. Das ist auch gelungen – auch dank der ReferentInnen der interkulturellen Jugendorganisation Terno Drom, der Integrationsagentur der Caritas und der GRÜNEN Landtagsfraktion. Richtig ist, dass in der Diskussion auch Kritik an Äußerungen aus Politik und Polizei im Polizeibeirat geübt wurde. Dort wurde auf Nachfrage die klare Zielsetzung bestätigt, dass die zugewanderten Roma zurück nach Bulgarien und Rumänien gehen. In der Kritik ging es ausdrücklich nicht um die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes, die ihren Job machen.

Dass gerade Frau Dr. Hetmeier, die im Übrigen bei der Diskussionsveranstaltung überhaupt nicht anwesend war, in diesem Zusammenhang nach Entschuldigungen ruft, ist schon mehr als erstaunlich. Denn es ist dieselbe Frau Hetmeier, die seit Wochen auf ihrem Feldzug mit unterschiedlichen Äußerungen die Stimmung anheizt. So diffamierte sie die Demonstration der Prostituierten vom Straßenstrich und der katholischen Beratungsstelle KOBER mit den Worten: „Wir hatten schon Aschermittwoch. Die Karnevalssaison ist vorbei!“. So beleidigte sie alle, die vor den Folgen einer Schließung des Straßenstrichs für die dort arbeitenden Frauen warnten, als „selbsternannte Gutmenschen“.

In einer Pressemitteilung träumt sie davon, dass Menschenhändler und Prostituierte in vollen Bussen den Weg nach Plovdiv antreten. Damit unterstellt sie indirekt, dass alle Zugewanderten Menschenhändler und Prostituierte sind.

Gleichzeitig hält sie bedauernd fest: „Nach Einschätzung der Nordstadt-SPD seien die meisten Zuwanderer aus Osteuropa noch in Dortmund.“

Wer darüber hinaus wie Frau Hetmeier die Schließung des Straßenstrichs mit einer Blaskapelle und dem Motto „Wir blasen ohne Gummi“ feiert, verhöhnt damit die auf dem Strich arbeitenden Frauen. Statt Entschuldigungen zu fordern, sollte Frau Hetmeier ihre eigenen Äußerungen und Aktionen mal hinterfragen. Zu einer sachlichen Lösung der vorhandenen Probleme tragen sie sicherlich nicht bei.

Artikel vom: 12.07.2011

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