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Art: Pressemitteilung

Thema: Umwelt + Verkehr

Kampf dem Müll: Pfandsystem statt Einwegbecher

Die GRÜNEN möchten dem Müllproblem bei Einwegbechern zu Leibe rücken und fordern die Verwaltung auf, die Einführung eines einheitlichen Pfandsystems für Coffee-to-go Becher zu unterstützen. In Deutschland werden nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe stündlich 320.000 Papp-Kaffeebecher verbraucht. Pro Jahr bedeutet das fast drei Milliarden Becher, die auf dem Müll landen und nicht recycelt werden können. Auch in Dortmund gibt es eine Vielzahl von Coffee-to-go-Angeboten und damit verbunden auch entsprechend viele entsorgte Pappbecher samt Kunststoffdeckel, die nach einmaliger Benutzung im Müll oder auf der Straße landen. 

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: „Coffee-to-go liegt im Trend, Müllvermeidung offenbar nicht. In verschiedenen Befragungen – unter anderem für den Masterplan Sicherheit - beklagen die Dortmunder*innen, dass in der Stadt immer mehr Müll auf den Straßen liegt. Auch die EDG spürt die zunehmende Vermüllung auf Straßen und Plätzen, die für die Straßenreinigung eine Menge Mehrarbeit bedeutet und für die Umwelt erst Recht eine enorme Belastung ist. Ein großer Teil des Problems sind dabei auch die zunehmenden Kaffee-Einwegbecher: Der Coffee-to-go gehört immer mehr zum Straßenbild, leider auch beim Müll. Eine gute und einfache Lösung für dieses Problem ist die Einführung eines Mehrwegsystems. In Städten wie Freiburg, Hamburg oder Berlin wird genau das schon umgesetzt. Wir wünschen uns ein solches System auch für Dortmund.“

Ein erster Schritt wurde jetzt von der Betreiberin eines Kaffee-Standes auf dem Markt angestoßen. Andrea Keßler, von pour-coffee macht sich für die Einführung eines solchen Pfandsystems stark. Andrea Keßler, Geschäftsführerin pour-coffee: „Als Betreiberin eines Kaffeestandes auf dem Markt verkaufe ich natürlich auch Kaffee zum Mitnehmen. Dem Trend kann und will ich mich gar nicht verschließen. Doch die Menge an Einwegbechern, die dabei anfällt, hat mich immer wieder gestört, nicht nur die wenig nachhaltige Produktion der Einwegbecher. Ich sehe ja auch, wie viele der Becher nach Benutzung einfach auf der Straße landen. Dann hörte ich, dass in einigen Städten Pfandsysteme für Coffee-to-go starteten. Warum sollte das nicht auch in Dortmund funktionieren? Ich habe die Idee dann einigen anderen Cafe-Betreibern vorgestellt und viele haben durchaus positiv reagiert. Doch das System kann erst dann richtig funktionieren, wenn es möglichst einheitlich und flächendeckend umgesetzt wird. Und im Ballungszentrum Ruhrgebiet am besten auch stadtübergreifend.“

Wie die Einführung eines solchen Systems von Stadtseite unterstützt werden kann, wollen die GRÜNEN jetzt durch einen Prüfauftrag an die Verwaltung untersuchen lassen. 

Artikel vom: 14.09.2017


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