Menü mit Informationen über die Fraktion:
Sie befinden sich hier:  Meldung Ansicht

Menü mit den Themen:

Newsletter

Immer gut informiert!

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren:

Vorname:

Name:

E-Mail-Adresse:

HTML E-Mail?


Inhalte:

Art: Pressemitteilung

Thema: Soziales

GRÜNE setzen sich für eine finanzielle Förderung des Gasthauses ein

Die GRÜNEN im Rat setzen sich dafür ein, dass das Gasthaus der Ökumenischen Wohnungslosenhilfe an der Rheinischen Straße finanziell besser und planbarer gefördert wird. Denn das ist dringend notwendig: Die Zahl der Besuche wohnungsloser Menschen ist inzwischen auf über 102.000 jährlich gestiegen.

Ulrich Langhorst, Fraktionssprecher der GRÜNEN: „Das Gasthaus leistet seit 1995 eine unverzichtbare Arbeit in unserer Stadt. Die Arbeit für und mit obdachlosen Menschen ist ein wichtiger Bestandteil im gesamten System der Wohnungslosenhilfe. Würde das Gasthaus wegfallen, hätte die Stadt ein großes Problem. Bis auf eine Förderung für die medizinische Abteilung finanziert sich das Haus dabei bisher ausschließlich aus Spenden. Aufgrund der zunehmenden Zahl der Besucher*innen reicht das nicht mehr. Wir werden uns deshalb in den anstehenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass das Gasthaus für das kommende Jahr einen städtischen Zuschuss erhält. Ziel muss es darüber hinaus sein, dass die Arbeit des Gasthauses in die Regelförderung der Wohlfahrtsverbände aufgenommen wird.“

Das Gasthaus ist inzwischen an allen Wochentagen vormittags geöffnet, zusätzlich an drei Nachmittagen. Jeden Morgen kommen bis zu 350 Gäste, um sich im Gasthaus aufzuhalten, zu frühstücken, sich zu waschen, ihre Wäsche zu wechseln oder die medizinischen Angebote wahrzunehmen. Sie leben in Armut oder an der Armutsgrenze, die meisten von ihnen sind obdachlos, leben zum größten Teil auf der Straße. Und ihre Zahl nimmt weiter zu. Die meisten Gäste sind Männer, die Zahl der Menschen aus Osteuropa steigt. Das ist nicht verwunderlich, da sie ohne Arbeit keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Das alles hat dazu geführt, dass die jährlichen Ausgaben des Gasthauses inzwischen auf 457.000 Euro gestiegen sind. Die Arbeit wird dabei auch weiterhin zum größten Teil von 160 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen geleistet, darunter ist auch das Team der medizinischen Abteilung. Aufgrund der stark gestiegenen Zahl der Besuche wohnungsloser Menschen gibt es inzwischen für die Bereiche der Reinigung, Logistik und Verwaltung auch acht teilweise in Teilzeit angestellte Mitarbeiter*innen.

Ulrich Langhorst: „Das Gasthaus ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Überlebenshilfe für viele Menschen. Deshalb muss die Finanzierung endlich auf solide Füße gestellt werden, statt nur von nicht wirklich planbaren Spenden abhängig zu sein. Hier steht auch die Stadt, die von der Arbeit des Gasthaues profitiert, in der Verantwortung.“

Artikel vom: 25.10.2017


Menü mit den Spezialthemen:

Aktuell in Dortmund

Flucht
Rechts gegen Rechts
Ost-West-Tangente
Nordstadt