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Art: Pressemitteilung

Thema: Kinder, Jugend, Bildung

Volksbegehren G9: Schulformen nicht gegeneinander ausspielen - GRÜNE stellen Anfrage für den Schulausschuss

Die GRÜNEN im Rat befürchten, dass bei einer Umsetzung des aktuell laufenden Volksbegehrens „G9-Jetzt“ zur Wiedereinführung des Abiturs nach neun Jahren an Gymnasien im Gegenzug an Haupt-, Real-, Gemeinschafts-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsstunden wegfallen. In einer Anfrage für den Schulausschuss am Mittwoch bitten die GRÜNEN deshalb die Verwaltung, mögliche Auswirkungen aus ihrer Sicht darzustellen.

Monika Landgraf, Mitglied der GRÜNEN im Schulausschuss: „Wir stehen für die Möglichkeit, an jedem Gymnasium G9 machen zu können – aber ohne dabei anderen Schulformen Unterricht wegzunehmen. Wir schließen uns dabei der Kritik vieler Eltern- und Lehrer*innenverbände sowie der Dortmunder Stadteltern und der GEW am aktuell laufenden Volksbegehren „G9-Jetzt“ an. Denn beim Volksbegehren geht es eben nicht um ein einfaches „Ja“ zu einer längeren Schulzeit. Wer grundsätzlich für G9 ist, sollte deshalb genau hinschauen, für was er oder sie unterschreibt. Gegenstand des Volksbegehrens ist ein konkreter Gesetzentwurf – und der sieht die Rückkehr zum Halbtagsgymnasium zu Lasten anderer Schulformen vor. In Haupt-, Real-, Gemeinschafts-, Sekundar- und Gesamtschulen würden zur Finanzierung der Wiedereinführung des Abiturs nach neun Jahren jeweils acht Wochenstunden in der Sekundarstufe I wegfallen. Verbesserungen für Schüler*innen des Gymnasiums sollten aber nicht mit einer offensichtlichen Benachteiligung der Schüler*innen anderer Schulformen erkauft werden.“

In ihrer Anfrage für den Schulausschuss wollen die GRÜNEN deshalb wissen, wie die Verwaltung den Vorschlag des Volksbegehrens zur Kürzung von Unterrichtsstunden an allen Schulformen bewertet. Zusätzlich soll die Verwaltung darstellen, welche Auswirkungen sie bei einer erfolgreichen Umsetzung des Volksbegehrens hinsichtlich eines zusätzlichen Raum- und Personalbedarfs an den Dortmunder Gymnasien sieht und wie dieser zusätzliche Bedarf mittelfristig umgesetzt und finanziell gedeckt werden kann.

Monika Landgraf: „Gemeinsam mit vielen anderen Kritiker*innen befürchten wir, dass das Ergebnis des Volksbegehrens ein Rückschritt bei der Chancengleichheit sein könnte. Das kann aber niemand wollen. Das alles zeigt: Die Diskussion um die Schulzeit muss differenzierter geführt werden und stärker die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen, als es mit einem Ja oder Nein zum Gesetzentwurf des Volksbegehrens möglich ist.“

Artikel vom: 14.03.2017


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