Ausschreibung für Helene-Wessel-Denkmal umgehend stoppen

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Vor dem Hintergrund der jetzt bekannt gewordenen Äußerungen Helene Wessels zur Eugenik muss das laufende Ausschreibungsverfahren der Stadt für das geplante Denkmal sofort gestoppt werden. Einen entsprechenden Antrag werden die GRÜNEN per Dringlichkeit in den Kulturausschuss einbringen.

„Schon das Verfahren an sich hat bei uns zu Irritationen geführt. Da die Entscheidung über das Denkmal den politischen Gremien bisher nicht mal zur Kenntnis gegeben wurde, fehlt die inhaltliche und auch organisatorische Debatte, wie und für wen im öffentlichen Raum Denkmäler aufgestellt werden sollen. Aber nach den jetzt zusätzlich vorliegenden Informationen ist für uns klar, dass die Entscheidung grundsätzlich in Frage steht. Das Verfahren muss jetzt umgehend gestoppt werden. Dann muss geklärt werden, warum im Vorfeld der geplanten Ehrung einer Person nicht genauer recherchiert wird. Dabei ist für uns insbesondere die Arbeit des federführenden Heimatministeriums zu hinterfragen. Die Schriften Helene Wessels hätten dort bekannt sein müssen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass seitens des Landes ein solcher Vorschlag offenbar ungeprüft und schlecht recherchiert als Förderprojekt an die Kommunen geht. Auch ist zu klären, wie die Stadtverwaltung und das Stadtarchiv den Denkmalvorschlag des Landes geprüft haben“, so Matthias Dudde, GRÜNES Mitglied im Kulturausschuss.

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