Für das östliche Brückviertel will die Stadt Dortmund ein besonderes Vorkaufsrecht einführen. Betroffen ist der Bereich zwischen Brückstraße, Burgwall, Kuckelke sowie Willy-Brandt-Platz und Friedhof. Ziel ist es, die städtebauliche Entwicklung in diesem Quartier zu sichern und zu verhindern, dass Grundstücksverkäufe den Zielen der Stadterneuerung entgegenlaufen. Dazu zählen unter anderem die Sicherung und Verbesserung von Wohnnutzung, die Beseitigung von Leerständen, die Modernisierung von Gebäuden und der Erhalt von Bausubstanz.
Wir begrüßen dieses Instrument grundsätzlich. Gerade für das Brückviertel ist es sinnvoll, der Stadt mehr Handlungsmöglichkeiten zu geben, um Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken. Denn anders als in anderen Teilen der City bestand für diesen Bereich zuletzt kein entsprechendes Vorkaufsrecht mehr.
Für uns GRÜNE & Volt ist klar: Das besondere Vorkaufsrecht für das östliche Brückviertel ist inhaltlich der richtige Schritt. Gerade bei so wichtigen städtebaulichen Entscheidungen sollte aber die reguläre politische Beratung der Regelfall bleiben.




