„Partyzonen und Spontanität sind nicht planbar“

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Die GRÜNEN Dortmund setzen sich für eine lebendige und vielfältige Nachtkultur mit einer einzigartigen Kneipen- und Clubszene in Dortmund ein. Natürlich beinhaltet dies auch innerstädtische Räume im Freien.

„Junge Menschen mussten im Verlauf der Pandemie auf vieles verzichten – jetzt die typischen Treffpunkte an der Möllerbrücke oder am U in Frage zu stellen ist für uns der falsche Weg. Im Gegenteil, hier braucht es unsere Akzeptanz, dass sie sich miteinander treffen und feiern wollen“, erklärt Hannah Sassen, GRÜNES und jüngstes Mitglied im Dortmunder Rat. „Da diese Treffpunkte für uns nicht auf dem Prüfstand stehen, erscheint uns auch der Vorschlag der FDP nach Pop-up-Partyzonen nicht durchdacht. Die Menschen treffen sich da, wo sie sich treffen wollen, nicht in vorher geplanten und festgelegten Zonen. Dieser Vorschlag greift zu kurz und lässt sich nicht so einfach umsetzen, wie der Name fälschlicherweise verspricht. Statt weniger brauchen wir in der Stadt auch in den späten Abendstunden mehr belebte Orte und mehr attraktive Angebote für junge Menschen.“

Aus GRÜNER Sicht müssen Lösungen gefunden werden, bei denen Anwohner*innen mitgenommen werden und die am Ende nicht in Konkurrenz zur bereits schwer von den Anti-Corona-Maßnahmen getroffen Kneipen- und Clubszene stehen.

„Dafür sollten wir jetzt die neu eingerichtete Institution der Nachtbürgermeister*in nutzen“, erklärt Katrin Lögering, GRÜNES Mitglied im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit. „Wenn die Stadt allerdings in einem Quartier eine Pop-up-Partyzone ausweist, an der dann –  wie am Dortmunder U – potenziell mehr als 500 Menschen bis 3 Uhr nachts feiern, sind die Probleme mit Anwohnenden vorprogrammiert. Eher braucht es eine ganzheitliche Politik des Dialogs, den die*der Nachtbürgermeister*in gestalten wird.“

Auf gemeinsame Initiative der GRÜNEN und der CDU hat der Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung am 17. Dezember 2020 beschlossen, in Dortmund eine Nachtbürgermeister*in einzuführen. Die Nachtbürgermeisterei soll die Nachtkulturszene vorantreiben und in Konfliktfällen vermitteln. Die Verwaltung hat gemeinsam mit der Dortmunder Club- und Konzertkultur ein Konzept bezüglich der Aufgaben und Kompetenzen der Nachtbürgermeisterei erarbeitet, das seit März 2021 vorliegt und deren Ausschreibung bereits abgeschlossen ist.

„Die Debatte zeigt aber auch, dass es eine grundlegende Diskussion um die Schaffung von öffentlichem Raum und dessen Nutzung geben muss. Dabei müssen die Bedürfnisse der Menschen nach Gesellschaft und nach gemeinsamen Zusammentreffen auch ohne kommerziellen Druck berücksichtig werden. Dies ist eine wichtige Aufgabe bei der Entwicklung und Planung der bevorstehenden Großprojekte am Hafen oder auch an der Rheinischen Straße“, bekräftigt Lögering.

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