In den vergangenen Monaten wurde der Umgang mit obdachlosen, sucht- und drogenkranken Menschen in der Dortmunder Innenstadt dominiert von massiven ordnungspolitischen Maßnahmen und Verdrängung. Und auch die Diskussion um den Standort des Drogenkonsumraums ist oft eher von Ablehnung geprägt als davon, dass er eine überlebensnotwendige Maßnahme für die betroffenen Menschen ist.
In Zürich geht man mit dem sogenannten Züricher Modell seit vielen Jahren einen anderen, erfolgreichen und viel beachteten Weg. Zwei wichtige Säulen des Modells sind die Sozialambulanz SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) sowie der tolerierte Mikrohandel mit Drogen in den Konsumräumen. Auch in deutschen Großstädten wird diese Möglichkeit zunehmend diskutiert. In Köln wird aktuell an einer Suchthilfe-Konzeption inklusive Mikrohandel gearbeitet, Wie funktionieren diese Modelle? Was können wir daraus für Dortmund lernen?
Gemeinsam mit der SPD-Fraktion werden wir in einer öffentlichen Veranstaltung am 21. April um 19.00 Uhr im Rathaus über das Züricher Modell informieren und darüber beraten.
Mehr Infos und Anmeldung hier Einladung Veranstaltung Züricher Modell am 21. April | Ratsfraktion DIE GRÜNEN & Volt in Dortmund




