Der Krieg im Iran und die angespannte weltpolitische Lage zeigen: Auch Kommunen müssen auf Krisen vorbereitet sein. Deshalb hat der Rat nun auf unseren Antrag hin eine umfassende Lagebewertung für Dortmund sowie die Einrichtung einer städtischen Task Force beschlossen. Ziel ist es, mögliche Auswirkungen auf unsere Stadt frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln.
Dabei geht es unter anderem um den Schutz kritischer Infrastruktur, funktionierende Warn- und Kommunikationswege, mögliche Auswirkungen auf die Energieversorgung sowie um die Unterstützung von Menschen mit familiären Verbindungen in die Krisenregion. Gerade Städte müssen in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben und vorbereitet sein.
Wir wollen, dass Dortmund besonnen, solidarisch und resilient aufgestellt ist: nicht erst im Ernstfall, sondern schon heute. Denn gute Vorsorge bedeutet mehr Sicherheit für alle Bürger*innen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders beachtlich, dass die Verwaltung – vertreten durch Oberbürgermeister Kalouti und Dezernent Dahmen (beide CDU) – die Vorsorge durch die Stadt mit Wortbeiträgen ablehnten. Unser Antrag wurde dennoch mit breiter Mehrheit beschlossen.




